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Bernhard Heisig, zu Heinrich Böll "Der Zug war pünktlich", Lithographie


Bernhard Heisig, zu Heinrich Böll "Der Zug war pünktlich", Lithographie

Artikel-Nr.: 1825

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Künstler

Bernhard Heisig

 

 

Titel

zu Heinrich Böll "Der Zug war pünktlich"

 

 

Technik

Lithographie

 

 

Datierung

1998

 

 

Auflage

unbekannt, Blatt außerhalb der Buchauflage

 

 

Signatur

-

 

 

Größe des Blattes in cm

26 x 16,7

 

 

Größe der Darstellung in cm

26 x 16,7

 

 

Beschreibung

typische Arbeit aus dem Spätwerk des bedeutenden deutschen Künstlers

 

 

Zustand

sehr gut

 

 

Biografie

am 31. März 1925 in Breslau geboren – am 10. Juni 2011 in Strodehne verstorben  / Sohn des Breslauer Malers Walter Heisig / erste Ausbildung beim Vater /  1941-42 Besuch der  Kunstgewerbeschule in Breslau / 1942-45 Kriegsfreiwilliger in der 12. SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“  wurde wiederholt zum Teil schwer verletzt, nahm an der Ardennen-Offensive und den Kämpfen um die „Festung“ Breslau teil / sowjetische Kriegsgefangenschaft / 1945 als Invalide nach Breslau entlassen, diese Eindrücke thematisierte er in seinen Werken ein Leben lang / 1947  aus  Breslau vertrieben / Übersiedlung nach Zeitz und Eintritt in die SED  / ab 1948 studierte er in Leipzig an der Fachhochschule für angewandte Kunst / ab 1949 an der Akademie für graphische Kunst und Buchgewerbe / 1951 Abbruch des Studium / 1951 Heirat mit Brunhilde Eisler, Geburt zweier sühne / 1956  Scheidung / 1951-54  freiberuflich in Leipzig tätig, ab 1954  Dozent an die Hochschule für Grafik und Buchkunst / ab 1961 zum Professur  und als Rektor gewählt / 1956-59  Vorsitzender des Verbandes Bildender Künstler (VBK) im Bezirk Leipzig / nach Kritik auf dem V. Kongress des VBK 1964 an der Kulturpolitik von SED und DDR-Regierung und den Ergebnissen  „Bitterfelder Weges“ wurde er als Rektor abgesetzt, blieb aber als Dozent und Leiter der Abteilung Graphik und Malerei an der Hochschule /1961 Bekanntschaft mit Gudrun Brüne, 2. Ehefrau / 1968 kündigte er seine Dozententätigkeit und arbeitete wieder freiberuflich /  1971 wurde er unter Erich Honecker rehabilitiert / 1972 erneut Vorsitzender des Verbandes Bildender Künstler (VBK) im Bezirk Leipzig / 1974 Vizepräsident des Verbandes Bildender Künstler der DDR / 1978-88 gleichzeitig 1. Stellvertreter des Präsidenten des VDK./ 1978-84 Mitglied der SED-Bezirksleitung Leipzig / 1974 bekommt er auch von der SED den Auftrag für ein Wandbild („Gestern und in unserer Zeit“) für das Gebäude der Leipziger Bezirksleitung der SED, das er im Jahre 2005 kurz vor Beginn der Leipziger Retrospektive (Die Wut der Bilder) teilweise übermalt / ab 1976 Rückkehr an die Leipziger Hochschule, deren Rektor er auch wieder wurde /  Nach der Übergabe dieser Funktion 1987 an seinen Schüler und Nachfolger Arno Rink ging er weiterhin seinen Lehrverpflichtungen nach / 1986 ließ sich Helmut Schmidt für die Galerie mit den Porträts der ehemaligen Bundeskanzler im Bundeskanzleramt in Bonn von Bernhard Heisig porträtieren / 1989 gab Heisig die ihm 1972 und 1978 verliehenen Nationalpreise der DDR aus Protest gegen die Politik der DDR-Führung zurück und trat im Dezember 1989 aus der SED aus / trotz das 1998 Heisig seine Angehörigkeit zur Waffen-SS und seine staatstragende Rolle in der DDR vorgeworfen wurden, schloss ihn der Kulturbeirat des Deutschen Bundestages nicht von der Beteiligung an der Ausgestaltung des neuen Parlamentssitzes in Berlin aus / 1992 Bau eines Atelierhauses in Strohdehne  seitdem lebte und arbeitete er und Gudrun Brüne im Landkreis Havelland in Brandenburg / am 10.6.2011 verstorben

 

 

Quelle

Eisold und Wikipedia

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